Glück. 
Wie oft musste ich bereits Zeilen auslöschen, um diesem Wort eine Bedeutung zu geben. Irgendwie, hat doch jeder seine eigene Auffassung von glücklich sein, oder? Ich verbinde besagtes zumindest mit einer ordentlichen Portion Freiheit und ganz wichtig, Selbstfindung. Ach ja und natürlich Essen! 😀

Seit Jahren hänge ich nun in einer Achterbahn (ja auch der Gefühle) des Bloggens fest. Loopings vollgepackt mit Höhen, Tiefen und wechselnde Themen die mich begeisterten oder auch zugleich verstimmten. Aber vor allem fand ich mich immer in einem ganz anderen Genre wieder. Alles begann mit Food – abgelöst von Fashion und nun bin ich dem Reisefieber in vollen Zügen verfallen. Meine Ansichten und Interessen haben sich geändert. Ich schätze das liegt wohl daran, dass ich älter, in gewissem Maße reifer und damit auch erfahrener geworden bin. Ich habe endlich eine Nische gefunden, die mir Freude bereitet. Die eine ganz neue, aber fabelhafte Passion in mir entfacht. Und die mir so viele Ideen liefert, dass ich schon gar nicht mehr weiß, wann ich sie überhaupt alle veröffentlichen soll. 
Einige werden sich nun verwundert fragen, ob diese Leidenschaft auf Dauer anhalten wird.
Und das kann ich mit voller Überzeugung bejahen! Ich hatte wirklich noch nie derart viele Einfälle, was ich euch als nächstes liefern könnte. Mein Travelbook platzt schon aus allen Nähten, sodass ich mir bald ein neues zulegen muss. Die nächsten Reiseziele wurden schon voller Vorfreude gebucht. Und ich spüre, wie viel Gefallen ich daran gefunden habe, euch an meinen Eindrücke und Tipps teilhaben zu lassen. Euch zu inspirieren, aber gleichzeitig auch etwas für die Ewigkeit festzuhalten. 
Für mich. Falls irgendwann einmal der Zeitpunkt eintreten sollte, an dem ich meine Erinnerungen vergessen werde. 
Drum mein Appell an all diejenigen, die gerade erst damit beginnen, sich einen Blog aufzubauen. Findet etwas, das euch nicht schon nach einem Monat auf den Senkel geht. Etwas, das ihr aus Leidenschaft macht. Und besonders – etwas wovon ihr euch nicht gezwungen fühlt! Denn wer seine Beiträge kurz, knapp und monoton anfertigt, nur um seinen Blog möglichst auf dem aktuellsten Stand zu halten, wird sich selbst und vor allem seine Leser nicht glücklich machen! (Ich spreche da aus eigener Erfahrung haha)
Ich persönlich, lese lieber einen etwas längeren, aber dafür liebevoll verfassten Post, als einen der in fünf bis sechs Zeilen knapp einen kompletten Tagesablauf abarbeitet.. 
Man merkt eben selbst sehr rasch, wenn der Autor keine wirkliche Lust auf seine eigentliche Arbeit hat und nur versucht, seinen Blog so gut wie’s geht zu vermarkten.
 Rechtschreibfehler sind da noch das geringste Übel. 
Ich bin also glücklich. Glücklich mit dem was ich derzeit mache, erlebe und auch glücklich eine so tolle und beachtliche Resonanz dafür zu bekommen. Das bestärkt mich eben darin, einfach etwas zu machen worauf ich auch wirklich Lust habe! Und ich hoffe, dass ihr das nicht anders seht 🙂 
Meine größte Inspiration verdanke ich hierbei Brooke von WorldOfWanderlust! Ihr Blog ist definitiv ein Must-see! Hoffentlich kann ich sie irgendwann einmal treffen und mit ihr gemeinsam ein paar Vlogs drehen, in denen wir zusammen herumreisen und herumblödeln, das können wir beide glaube ich echt gut haha.
Ich wünsche euch einen super Start in die Woche und bis zum nächsten Post! 🙂 Be happy!

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Reise
Meinen allerersten, richtigen Flug nach 16 Jahren absolvierte ich im Sommer letzten Jahres. Damals wusste ich nicht wirklich, wie das alles am Flughafen wohl ablaufen würde, was ich einpacken dürfte und das für mich wichtigste. was ich denn überhaupt anziehen sollte! Unbeholfen trottete ich den anderen hinterer und bekam so manchen Gedanken nicht aus dem Kopf. Wird es kühl sein? Brauche ich etwas wärmeres um mich nicht zu erkälten? Und was ist eigentlich mit meinem Kuschelkissen? 
Wenn ihr über mehr oder weniger hilfreiche aber witzige Tipps und Ratschläge stolpern wollt, dann lest ganz schnell weiter.. 🙂

Fragen über Fragen überhäuften mich und am Ende stand ich schweiß badend mit großen Augen vor den Ausgängen des Barcelona Terminals und staunte nicht schlecht, wie falsch ich mich doch bei der Kleiderauswahl entschieden hatte. Eine warme, schwarze! Hose bedeckte meine (noch) blassen Beine, die Lederjacke zog ich fest um meine Hüften und mit meinem Schaltuch wusste ich nicht ganz wohin. Koffer und Rucksack waren schließlich schon bis obenhin vollgepackt. Und das bei dreißig Grad im Schatten! Seither schwor ich mir, mich niemals wieder so dick einzupacken! (Es sei denn, mein Flug würde in die Antarktis führen haha) Nach nun sechs verschiedenen Airlines dieses Jahr, könnte ich mich glatt als Flugkleidungsexpertin entpuppen. Eine Sache kehrte meinem Handgepäck allerdings nicht den Rücken. Mein Schal! Immerhin ließ ich mich stets selbst im Glauben, dass ich trotz Vorkenntnissen, in jedem Flieger an Unterkühlung sterben könnte! 😀 ( Nein Spaß, aber irgendwie gibt er mir das Gefühl, was für andere ein Kissen hervorzaubert. Sicherheit!)
Kommen wir mal zu meinen Tipps und Tricks – wenn ich mein Geschwafel überhaupt als solches abstempeln kann haha. Geflogen bin ich wirklich – und findet mich jetzt nicht komisch – immer mit dem gleichen Outfit was ihr hier abgebildet seht. (Gut ja, die Hose habe ich einmal ausgewechselt)
Es war für mich einfach die passendste und gleichzeitig bequemste Kombination. Immerhin glich ich somit nicht ganz dem bekanntlichem „Pennerlook“ und konnte in die Lobby des Hotels auch ohne Schwarmgefühl eintreten. (Ausnahme: Hamburg! Oh Leute habe ich mich nach fünf Stunden Zugfahrt ekelhaft gefühlt! Mir war das so unfassbar peinlich, als ich in die heiligen Tore unseres fünf Sterne Hotels trat und uns dort jeder mit einem – so kam es mir zumindest vor – schrägem Auge anschaute! Kennt ihr das?
Aber ich schweife schon wieder ab! 
Regel Nummer Eins: Zieh dir was lockeres an.. etwas, was dir nicht im Popo kneift! 
Meine Shorts sind von Primark – für 6€ meine absoluten Sommerfavoriten!
Regel Nummer Zwei: Bereite dich auf das Wetter vor – heißt: Wetterbericht schauen und abwägen, ob nicht doch noch ein Pullover ins Handgepäck marschieren soll.
Regel Nummer Drei: Schuhauswahl! Mich friert es um ehrlich zu sein immer sehr in Ballerinas. Und auch meine Mom empfand es an ihren Füßchen teilweise als etwas zu kühl. Sneakers und Socken lege ich euch hierbei besonders ans Herz. Schließlich passen die luftigen Schühchen notfalls noch ins Handgepäck. Und falls ihr eure Schuhe auf dem Flug ausziehen wollt, sterben eure Nachbarn wenigstens auch nicht am atemberaubenden Duft, der ihnen entgegen fliegen könnte 🙂
Regel Nummer Vier: Wenn ihr wie ich unter Flugangst leidet, nehmt euch immer etwas mit,was euch eine gewisse Sicherheit bietet. Kuschelkissen – und Tier sind hierbei überhaupt nicht peinlich! 🙂
Regel Nummer Fünf: Zum Glück dient mir mein kuschel – wuschel Schal nicht nur in Angstsituationen, sondern auch im Kältefall. Ich finde, dass es besonders am Fensterplatz immer etwas zieht. Deswegen: Immer etwas einpacken was euch vorm krank werden schützt! (Meistens gibt es auch in Fluggesellschaften wie Air Berlin und Lufthansa Decken und Kissen zum ausleihen!)
Regel Nummer Sechs: Muuusik, Bücher, Kamera und Kaugummis! Diese vier Dinge sind meine absoluten must-haves im Handgepäck. Mehr fand bisher auch nicht in meinem mini Rucksack platz. Bevor ich abreise, lade ich mir meistens noch die neuesten Charts herunter und vor allem Musik, die mich etwas von den bizarren Flugzeuggeräuschen ablenkt. (Ich kann dieses merkwürdige Bling- Bling Geräusch immer noch nicht ganz nachvollziehen! Wofür ist das?) Wer einen Fensterplatz ergattern kann, sollte die unfassbar schönen Luftaufnahmen nicht missen. Dafür war meine Canon Legria Mini perfekt geeignet. Leicht, handlich, klein und super Aufnahmen! Meine Spiegelreflex nutze ich zwar nie im Flugzeug, aber aus Angst, dass mein Koffer nicht zu mir zurückfindet, quetsche ich sie immer mit in meine Tasche.
Ich hoffe ich konnte euch mit diesen Regeln ein wenig auf euren nächsten Flug vorbereiten oder zumindest etwas unterhalten! Demnächst werde ich mir einen neuen Laptop plus Videoschnittprogramm zulegen und dann könnt ihr euch auch bald von meinen Eindrücken verzaubern und inspirieren lassen 🙂  Bis dahin, eure Lisa. 

Und nun meine Frage an euch: Habt ihr Tipps für den nächsten Flug, was man noch beachten sollte?Unnnnd vor allem, was zieht ihr an?

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