unknown-7Lange Zeit ließ ich diese Zeilen offen. Ich wusste weder über was ich genau schreiben, noch wie ich mich wohl am besten beschreiben sollte. Aber wozu hier irgendeinen Wirrwarr niederschreiben. Ich bin ich ,und muss mich davor auch nicht verstecken. Frische zwanzig, lebendig und immer für eine Quasselstunde offen. Teilweise rede ich allerdings so viel, dass ich mir nicht mal mehr selbst zuhören kann, haha. Aber hey, einige Freunde scheinen damit dennoch klarzukommen.
Was euch viel mehr interessieren mag, wozu das Ganze?
Nun, ich spielte schon seit Längerem mit dem Gedanken, endlich von meinem so geliebten Fashionblog fortzukommen. Versteht mich nicht falsch, ich habe ihn geliebt und eine menge Arbeit in ihn hinein investiert. Aber irgendwann kam ich einfach an den Punkt, an dem ich mir sagte, dass mich Mode einfach nicht erfüllt. Ich hege weder den Gedanken in irgendeiner Weise später mal etwas mit Fashion zu studieren, noch empfand ich es selbst als ansprechend, darüber zu berichten. Wann habe ich mir schon mal einen Beitrag über dies und jenes Kleidungsstück durchgelesen? Sehr, sehr selten..nie. Und da haben wir es. Ich legte den Blog auf Eis.
 2014 begann sich etwasunknown-13 zu ändern. Nach vielen Jahren verreiste ich endlich und diesmal mit dem Flieger. Noch nie zuvor (okay, zweimal.. aber mit zwei Jahren Lebenserfahrung zählt das nicht! haha) bin ich geflogen. Noch nie hatte mich das Gefühl von Freiheit so ergriffen und an sich gezerrt. Ich befand mich  in einer ganz neuen Welt, die mir so viel mehr bot, als nur die Nord – und Ostseeküste Deutschlands zu erkunden und mit dem Auto ein paar Strecken zurückzulegen. Ich war frei. Frei meinen Horizont zu erweitern. In diesem Jahr ging es für mich an 6 verschiedene Orte. 6 Länder, die mir den Atem raubten.  Schottland, Türkei, England, Frankreich, Spanien und Portugal. Letzteres galt als mein persönliches Highlight.

Danach, dazwischen,währenddessen hatte mich das Reisefieber gepackt und ich jettete nur so von einem zum anderen Ort, sobald sich Zeit und Geld ergaben. Ich spürte dieses dringende Bedürfnis, so viel wie möglich sehen zu wollen  und mich so gut wie es ging zu vernetzen. Ich war der Meinung, nur so könnte ich mich selbst verwirklichen und weiterentwickeln. Und so startete ich auch meinen neuen Blog.

Ich möchte mit diesem Blog natürlich vor allem meine Familie auf dem neuesten Stand halten. Aber weitaus mehr möchte ich, dass dieser Blog meine Erinnerung wird. Niemals sollte man vergessen, wie schnell das Leben vorbei sein kann. Oder, dass man aufgrund eines Unfalls nicht mehr man selbst ist. Ich möchte hier etwas schaffen, was mich immer an die schöne Zeit zurückerinnert. Denn das Internet vergisst nicht. Und somit werde ich es auch niemals. Egal was kommt.
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