Kroatien // Cavtat

 

Wahnsinn wie schnell wir uns dank der heutigen Technik an einen ganz anderen Ort, weit über die Grenzen Deutschlands bewegen können. Verschlagen hat es mich diesmal nach Kroatien. Im Sommer stand ich diesem Land eher skeptisch gegenüber und wollte mich partout nicht dazu überreden lassen mitzufliegen. Ich weiß nicht, aber irgendwie ließ ich mich sehr von Vorurteilen leiten. Nachdem ich mich etliche Stunden später in die Empfehlungen und Bilder anderer Urlauber hineingelesen hatte, sagte ich schlussendlich zu und bereue es kein Stück!
Menschen – überdurchschnittlich freundlich!
Männer – ganz schnuckelig!
Natur – ein wahrer Traum!
Klima – oh, zumindest bleibt hier die Winterjacke im Schrank.
Sonntag Nacht erreichten wir das kleine Örtchen Cavtat. Dank Fensterplatz im Flugzeug konnte ich mir bereits vor der Landung ein Bild von Kroatien machen. Sah wirklich ganz nett aus. So dunkel. Haha. Aber als wir am nächsten Morgen unsere Balkontür öffneten, war ich wirklich mehr als sprachlos. Eine winzige, bunte von hohem Gebirge umgebene Stadt erhob sich vor meinen Augen. Ich atmete tief ein und spürte wie sich die Wellen des Meeres um mich schlugen. Ein atemberaubender Ausblick, den ich euch definitiv noch festhalten werde!
Nach dem Frühstück beschlossen wir – wie echte Touris eben – erst einmal die Stadt zu erkunden. Cavtat (Saftat ausgesprochen) liegt unterhalb Dubrovniks und wird in kaum einer Karte erwähnt. Schmale, lange Straßen umwinden Hafen und Restaurants. Gerade mal eine Stunde bräuchte man (mit Tourifotos und so) um das kleine Städtchen zu erkunden. Aber was man dabei alles entdecken kann, lässt Herz und Magen höher schlagen! Die Häuser sind teilweise sehr heruntergekommen, was aber nicht unbedingt tragisch ist. Denn irgendwie hat Cavtat seinen ganz eigenen Charme, um seine Besucher um den Finger zu wickeln. Da stören nicht mal die Baracken nebenan, wenn darauf schon wieder ein riesig, verziertes Anwesen und grinsende Bäckerinnen warten 🙂
Außerdem laufen hier überall kleine Kätzchen herum. Leider bin ich etwas unschlüssig, ob ich sie wirklich mit kleinen Streicheleinheiten verwöhnen sollte oder lieber die Finger von ihnen lasse. Aber seitdem mir in Barcelona so manche Horrorgeschichte über Straßenstreuner erzählt wurde, halte ich mich doch lieber von ihnen fern. Dabei sind sie so unfassbar niedlich!

 

Restaurants:
Falls ihr lecker schlemmen wollt, lege ich euch das „Local Cuisine Dalmatino“ wärmstens ans Herz. Es liegt direkt am Wasser und im Gegensatz zu „Buffet Atlas“ bekommt man hier nicht nur eine schöne Karte, sondern auch wirklich das, was auf den Bildern gezeigt wird! (Ich hatte mir einen normalen Salat bestellt, bekam zu meiner Überraschung allerdings einen Teller mit Gurken – und Tomatenscheiben, einem halben(!) Ei und jeweils einer Scheibe Käse und Schinken serviert. Oh man, so etwas habe ich auch noch nicht erlebt. Ich habe mich köstlich darüber amüsiert, aber nochmal sollte sowas nicht passieren haha :-D)

 

Achtung!
Besonders empfehlenswert ist es, sich Badeschuhe für den Sprung ins kalte Nass mitzunehmen! Hier lauern an jeglichen Felsen Seeigel! Sie sind süß, aber oho!
Selbst jetzt im Oktober, messen die Anzeigetafeln noch eine Wassertemperatur von 21 Grad. Das ist verglichen zu unserem Außenpool sehr, sehr warm haha.
Und wisst ihr was ich noch so faszinierend und ulkig finde? Hier sind an jedem Felssprung, an jeder Bucht und an weiteren, seltsamen Badestellen – haltet euch fest – Duschen! Das ist so weird, dass ich diese einfach jedes Mal festhalten musste 😀 Meine bisherige Lieblingskonstruktion seht ihr weiter unten. ( Es gab sogar eine, die von Kacheln mit kleinen, gelben Entchen umschlungen wurde. Leider hatte ich bei dieser Entdeckung bereits meine Kamera zurück ins Hotel geschafft, aber ich suche sie definitiv nochmal auf! Diese Dusche kann ich mir und der Kamera nicht entgehen lassen!
Morgen geht es (hoffentlich) nach Dubrovnik. Es soll schütten, deswegen planen wir eventuell nochmal um. Am Freitag begebe ich mich – sozusagen als Highlight meiner Reise – nach Montenegro. Oh man bin ich gespannt – und ich hoffe ihr genauso! Wir hören uns 🙂
P.S: Wie gefällt euch eigentlich das neue Design ? 🙂

 

 

 

 

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