Schule, Arbeit & Sport – wie schafft man das?

Schule, Arbeit & Sport – wie schafft man das?
Einen wunderschönen Abend wünsche ich euch!
Heute melde ich mich mit einem etwas anderem Post zurück. Vielleicht habt ihr bereits bemerkt auf was ich euch aufmerksam machen möchte. Und zwar geht es darum, wie ihr am besten alles unter einen Hut bekommt in eurem Alltag. Glaubt mir, wenn ich eins von mir behaupten kann, dann ist es die Tatsache, dass ich ein Profi in Sache Tagesplanung bin.
(EDIT: Das verwunderliche daran ist nur, ich schaffe es nie mir mal die Nägel zu lackieren haha)
“Ich bewundere dich echt, wie du deine komplette Woche immer so gut geregelt bekommst. Ich verzweifel ja schon daran, genügend Zeit in die Schule zu investieren.”
Diese Worte höre ich oftmals von meinen Freunden. Sie fragen sich, wie ich so viele Tätigkeiten neben der Schule ausüben kann. Sei es mein Blog, in welchen ich viel Zeit investiere um vernünftige Posts und Bilder zustande zu kriegen oder mein 4 tätiges Training. (Gut hierbei muss ich ehrlich sein, selbst den Sport muss ich manchmal auch etwas minimieren.) Hinzu kommt noch meine Arbeit, in welcher ich keine festgelegte Stundenanzahl habe, sondern so lange bleiben muss, bis der letzte Gast den Laden verlassen hat und der schmutzigste Fleck wieder beseitigt wurde. Das kann auf Dauer ziemlich anstrengend sein, aber hat man den Dreh einmal raus, funktioniert das wunderbar!
Meine Tipps für euch sind folgende:
Allgemeines:

*Versucht nicht krampfhaft alles zu planen, Spontanität ist das A und O. Ich merke es selbst immer wieder, dass sich nun mal Dinge in die Länge ziehen können und ich dann nicht mehr das schaffe, was ich eigentlich noch vorhatte.
*Für die ganz, ganz wichtigen Dinge, legt euch allerdings ein Notizheft zu, in welchem ihr die Sachen aufschreibt die zuerst erledigt werden müssen (bei mir ist es momentan die Schule – Hausaufgaben, Klausuren etc.). Dadurch bekommt ihr definitiv einen besseren Überblick und könnt dadurch woanders mehr Zeit in Anspruch nehmen
Schule:
Falls ihr noch die Schule besuchen solltet, kann ich euch nur das empfehlen, was mir (ist wahrscheinlich bei euch ebenso) meine Lehrer immer wieder versuchen einzutrichtern. 
*Die Schule kommt zuerst! Versucht euch darauf zu konzentrieren, was euren späteren Weg erleichtern wird. Arbeiten könnt ihr danach immer noch.
Bei mir ist es so, dass ich meistens in der Nacht arbeite (natürlich  nur am Wochenende) Wenn ich mich zu schlaff fühle oder eine wichtige Klausur den Tag danach ansteht, haben meine Kollegen zum Glück immer das nötige Verständnis und helfen mir aus, sodass ich eher gehen kann um meinen Schlaf zu bekommen.
*Damit kommen wir zu: Schlaf – ja genau! Auch wenn ich zugeben muss, dass mein Schlaf immer viel zu kurz kommt, da ich bis zur späten Stunde meist noch an meinen Aufgaben sitze, brauchen wir bis zu 7-8 Stunden um unseren Körper die nötige Ruhe zu geben. Wenn die Nacht vor lauter Schule doch etwas zu schnell vorbei sein sollte, macht mir meine Mama gern das Frühstück damit ich noch ein paar Minütchen weiterdösen kann.
*Hausaufgaben – am besten sofort nach der Schule oder sogar schon in der Pause. Wenn man sie mal vergisst, geht die Welt natürlich nicht unter 😀
Sport:
*Sport spielt für mich eine sehr wichtige Rolle in meinem Alltag. Durch ihn kann ich mich von anstrengenden Schulstunden abreagieren und zugleich erholen. Ich finde er schafft einfach den nötigen Ausgleich, den wir Schüler/ Studenten nunmal brauchen. 
*Am besten gleich nach der Schule bzw. nach den Hausaufgaben. So mach ich es immer. Wenn ich im letzten Block Sport hatte, wozu nochmal den weiten Weg nach Hause fahren, wenn das Fitnessstudio nur 10 Minuten entfernt ist?
*Sport statt Party! – Oftmals gehe ich vor Beginn meiner Arbeit auch gern mal Freitags ein wenig trainieren, Abends ist das Studio immer so unglaublich leer, woran das nur liegt haha.
Und die restlichen 2 Tage einfach mal eher aufstehen um etwas für den Körper zu tun.
Mir kann also keiner sagen, dass man nicht mindestens zwei mal die Woche Zeit für Sport hat 😉

Freunde:

*Um meine Freunde trotz Schulstress und langen Schichten dennoch zu sehen, versuche ich mich mit ihnen meistens für Sportkurse zusammen einzutragen. 
*Andernfalls gehe ich sehr, sehr oft in der Stadt Abendessen. Eine Begleitung und Quatschdrossel findet sich immer 🙂
*Btw, ein halbes Stündchen spazieren klappt doch auch immer ganz gut!
*Und zum Glück befinden sich fast all meine Liebsten auf der gleichen Schule bzw Arbeit. Gott sei Dank haha.
Blog:
Zu guter Letzt komme ich auch noch auf meine Blogs zu sprechen. 
*Fotos können ihre Zeit dauern, vor allem wenn man es mit nervigen Winden zu tun hat oder die Sonne einem einen Strich durch die Rechnung zieht. Wichtig ist, dass der Blog auch warten kann. Niemand muss sich unbedingt jetzt sofort vor die Kamera stellen, nur damit das World Wide Web etwas Neues zu Gesicht bekommt.
*Wie eben schon erwähnt, muss man für manche Dinge Prioritäten setzen – und wenn ich eben zu viel für die Schule zu tun habe, gehe ich auch nicht raus um mich ablichten zu lassen. Es kann auch ein – zwei Tage warten und umso perfekter wird dann der Post auch, anstatt mit Mieser Laune voran zugehen. 
*Außerdem kann man seine Posts immer planen und Entwürfe erstellen, welche man für solche Fälle auch benutzen kann bzw. sollte. Eine weitere Möglichkeit wäre natürlich etwas “Indoor” zu gestalten, das nimmt nicht sonderlich viel Zeit in Anspruch und gibt deinen Lesern evt. einen ganz neuen Einblick in dein Leben.
Ich hoffe euch hat mein etwas zu groß gewordener Beitrag gefallen haha entschuldigt! 😀 Vielleicht haben ihn sich ja doch einige von euch mal angesehen. Wenn ja, bin ich gespannt wie ihr euren Alltag so regelt! Erzählt mir davon – habt ihr evt. auch ein paar gute Tipps? Immer her damit! Ich werde mich mal aufs Ohr hauen, wir haben es mittlerweile halb 12. Oh man, das mit dem Schlaf muss ich selbst noch mal üben.. 🙂

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7 Kommentare

  1. November 26, 2014 / 19:01

    Vielen Dank! 🙂

    Ich versuche auch immer alles unter einen Hut zu kriegen! 😀
    Ist aber immer eine Willenssache, wer es wirklich der bekommt das hin! ^^

  2. November 26, 2014 / 22:38

    Teilweise kann ich dir da recht geben. Teilweise auch nicht. Ich könnt ohne meinen Kalender echt nicht mehr leben. Momentan weiß ich auch absolut nicht mehr wie ich das alles auf Dauer schaffen soll, weil mir echt die Zeit fehlt. So sitz ich auch jetzt um halb 12 noch am Laptop. Und da sitz ich noch bis 1 rum, obwohl ich um 6 schon wieder raus muss und nen Arbeitstag hab der bis 5 Uhr läuft. Danach Einkaufen, eine halbe Stunde nach Hause fahren, duschen, Essen kochen, Blog. Zum Joggen ist es dann bereits zu dunkel. Und ruck zuck ist 12. Am Wochenende bestehen meine Tage dann aus putzen, Wäsche machen, bügeln und dem ganzen Zeug was sich so ansammelt. Dazwischen muss man versuchen Fotos für den Blog zu machen solange das Licht da ist. Und erst dann kann ich mit den paar übrigen Stunden den Freund, die Familie und Freunde einplanen. Da bleibt dann echt verdammt wenig Zeit mal was für sich zu tun. Ein Buch zu lesen oder so. Weil genau dann wenn ich zur ruhe komm, werd ich so müde, dass ich sofort einschlafe 😀 Aber ich finds auch wirklich bewundernswert, wenn andre sowas im Griff haben! Super hübscher Look übrigens! Hab mir grad gestern den gleichen Schal zugelegt. Einfach ein geiles Teil. Mag die Farben auch so sehr!

  3. November 27, 2014 / 11:41

    Sehr interessanter Beitrag. Ich denke es kommt auch darauf an, was fuer ein Typ Mensch man ist. Wenn ich abends nach Hause komme, habe ich theoretisch Zeit, noch etwas zu machen, wie Sport oder so, aber ich bin so ein Mensch, ich brauche dann auch meine Ruhe und eine Auszeit und ich glaube, wenn ich dann noch was machen muesste, wuerde mich das seelisch eher belasten. Ich ich ziehe meinen Hut vor allen, die sich die Woche so vollpacken koennen 🙂

  4. November 27, 2014 / 20:35

    Super Beitrag!
    Wenn ich keine Uni habe, dann schaue ich, dass ich täglich (oder jeden 2.ten) laufen gehe und an den anderen Tagen Krattrainig mache 🙂
    Während der Uni steh ich dann einfach früher auf 😉

    Liebst
    Svetlana

  5. Dezember 2, 2014 / 21:21

    Ein wirklich toller Post!
    Liebst

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