“Stille Post” übernimmt die Stadt

“Stille Post” übernimmt die Stadt
Was du sagst, ist nicht das, was gehört wird!
Du bist für das verantwortlich, was du hörst!

Gestern saß ich in einer sehr anregenden Vorlesung. Eigentlich sollte es in Richtung Marketing gehen, meine Auffassung von dem was erzählt wurde, war aber irgendwie eine ganz andere. Der Dozent warf uns einen ganzen Batzen von Fragen und Feststellungen entgegen. Die, meiner Meinung nach interessantesten, haben ich euch hier aufgelistet und mich damit auseinandergesetzt. Es sind Zusammenhänge, um die man sich normalerweise eher keine allzu großen Gedanken macht. Dinge, die aber wirklich wichtig sind um einen gesunden Charakter aufbauen zu können. Ich habe dieses Thema in zwei Teile aufgespalten, damit ihr nicht so viel auf einmal zu lesen habt haha 🙂
 Die Stille Post funktioniert auch in der heutigen Zeit unfassbar gut!
Mit dem Schreiben ist das ja ganz einfach. Tippen. Klicken. Und schon ist unsere Nachricht versendet. Der Empfänger verarbeitet diese und gibt darauf seine Meinung bzw. Antwort kund. 
Möchte er sich allerdings mit anderen über deine Nachricht unterhalten, entsteht schneller als gedacht die allzu bekannte “Stille Post”. Klar, jeder weiß jetzt, was er sich darunter vorstellen muss. Von Gespräch zu Gespräch werden die Informationen im Mund herumgedreht und irgendwem, landet es dann immer im falschen Hals.
 Ich lebe beispielsweise  in einer Stadt, in welcher dieses Prinzip sehr weit verbreitet ist. Hören. Verstehen. Weitergeben. Dabei wird leider nur zu oft verdreht, was eigentlich gesagt wurde. So entstehen Gerüchte, Auseinandersetzungen und ein daraus resultierender schlechter Ruf. Ohja glaubt mir, wenn ich euch sage, dass Dresden auch gern mit “Gossip Girl” verglichen wird. (Eine Anmerkung: Wir hatten sogar schon eine derartige Website wie es an der Upper East-Side üblich war..) Krank.
Ich hatte auch schon damit zu kämpfen, meine Persönlichkeit zu verteidigen. Häufig gelangen Mails an mich, die ich nicht nachvollziehen konnte, da ich mich an keine dieser Anschuldigungen erinnerte. Hier gilt also sehr, sehr dringend: Klappe halten – oder überdenke noch einmal, was du zu sagen hast. Ach ne vergiss es, halt einfach nur die Klappe! (Oder such dir schleunigst ehrliche Freunde, die sich nicht als Tratschtanten entpuppen.)

Vorurteile über Vorurteile. Lern daraus!

Im Prinzip ist es eine Ermahnung an den vorhergehenden Schwarzdruck. Schließlich sind wir es, die sich davon überzeugen müssen, wie die Menschen über die schlecht geredet wird, wirklich sind. Ich bin jemand, der das auch strickt einhält. Wird über “die Neue” hergezogen und nach meiner Meinung gefragt, enthalte ich mich solange ich sie selbst nicht besser kennengelernt und mir ein eigenes Bild von ihr gemacht habe. Dies lege ich euch allen auch sehr ans Herz. Bitte, urteilt nicht allzu früh über Mitmenschen, die ihr überhaupt noch nicht einschätzen könnt. Vielleicht sind sie ja viel netter als ihr denkt!
Ich weiß auch, dass es nun mal in der menschlichen Natur liegt, seine “Konkurrenten” auszuchecken, aber man sollte dabei trotzdem immer fair bleiben. Glaubt mir, ich war früher nicht besser. Aber aus den jahrelangen Erfahrungen in dieser Stadt habe ich dazugelernt, mich entwickelt und lasse die Leute stehen, die mich nicht besser kennenlernen möchten. Einfach, weil ich Freunde mit einem gesunden Menschenverstand um mich herum haben möchte. Da reichen mir auch eine handvoll, aber dafür loyale.
Wie siehts bei euch aus? Ist die Anzahl von Lästerschwestern genauso hoch wie bei mir oder hält es sich in Grenzen? Und wie fandet ihr diesen Beitrag? 
Alles Liebe , eure Lisa 🙂
P.S: Entschuldigt, dass die Posts immer so selten sind. Aber es soll ja auch nicht das Gleiche wie auf meinem Hauptblog sein und dafür brauche ich Zeit. Zum Denken und Fotografieren! 

Ja ich gestehe, die Bilder haben wir ganz ungeniert im Ikea aufgenommen. (Daraufhin wurden wir sogar angesprochen, ob wir für den neuen Katalog fotografieren haha :-D)
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4 Kommentare

  1. Januar 19, 2015 / 12:35

    Ein wirklich sehr schöner Post.

    Es ist wirklich so, dass man sich immer erst selbst sein eigenes Bild machen sollte. Ich finde es auch sehr schade, dass oft viel zu früh über jemanden geurteilt wird obwohl man ihn vielleicht gar nicht richtig kennt.

    Ganz liebe Grüße

    Nadine

    http://soulfoodandfashion.blogspot.de

  2. Januar 19, 2015 / 20:23

    Liebe Lisa,
    ein toller Post! 🙂
    Ich versuche auch mir immer erst selbst ein Bild zu machen. Auch wenn die Vorurteile Anderer einen selbst oftmals beeinflussen.
    Liebst, deine Kate! 🙂

  3. Januar 19, 2015 / 22:30

    Wundervoller Post, ich finde du hast das sehr schön geschrieben und tolle Vergleiche gefunden 🙂

    Total witzig, dass ihr die Fotos bei Ikea gemacht habt 😀

    Liebe Grüße

    http://nilooorac.blogspot.de

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