Reise
Meinen allerersten, richtigen Flug nach 16 Jahren absolvierte ich im Sommer letzten Jahres. Damals wusste ich nicht wirklich, wie das alles am Flughafen wohl ablaufen würde, was ich einpacken dürfte und das für mich wichtigste. was ich denn überhaupt anziehen sollte! Unbeholfen trottete ich den anderen hinterer und bekam so manchen Gedanken nicht aus dem Kopf. Wird es kühl sein? Brauche ich etwas wärmeres um mich nicht zu erkälten? Und was ist eigentlich mit meinem Kuschelkissen? 
Wenn ihr über mehr oder weniger hilfreiche aber witzige Tipps und Ratschläge stolpern wollt, dann lest ganz schnell weiter.. 🙂

Fragen über Fragen überhäuften mich und am Ende stand ich schweiß badend mit großen Augen vor den Ausgängen des Barcelona Terminals und staunte nicht schlecht, wie falsch ich mich doch bei der Kleiderauswahl entschieden hatte. Eine warme, schwarze! Hose bedeckte meine (noch) blassen Beine, die Lederjacke zog ich fest um meine Hüften und mit meinem Schaltuch wusste ich nicht ganz wohin. Koffer und Rucksack waren schließlich schon bis obenhin vollgepackt. Und das bei dreißig Grad im Schatten! Seither schwor ich mir, mich niemals wieder so dick einzupacken! (Es sei denn, mein Flug würde in die Antarktis führen haha) Nach nun sechs verschiedenen Airlines dieses Jahr, könnte ich mich glatt als Flugkleidungsexpertin entpuppen. Eine Sache kehrte meinem Handgepäck allerdings nicht den Rücken. Mein Schal! Immerhin ließ ich mich stets selbst im Glauben, dass ich trotz Vorkenntnissen, in jedem Flieger an Unterkühlung sterben könnte! 😀 ( Nein Spaß, aber irgendwie gibt er mir das Gefühl, was für andere ein Kissen hervorzaubert. Sicherheit!)
Kommen wir mal zu meinen Tipps und Tricks – wenn ich mein Geschwafel überhaupt als solches abstempeln kann haha. Geflogen bin ich wirklich – und findet mich jetzt nicht komisch – immer mit dem gleichen Outfit was ihr hier abgebildet seht. (Gut ja, die Hose habe ich einmal ausgewechselt)
Es war für mich einfach die passendste und gleichzeitig bequemste Kombination. Immerhin glich ich somit nicht ganz dem bekanntlichem „Pennerlook“ und konnte in die Lobby des Hotels auch ohne Schwarmgefühl eintreten. (Ausnahme: Hamburg! Oh Leute habe ich mich nach fünf Stunden Zugfahrt ekelhaft gefühlt! Mir war das so unfassbar peinlich, als ich in die heiligen Tore unseres fünf Sterne Hotels trat und uns dort jeder mit einem – so kam es mir zumindest vor – schrägem Auge anschaute! Kennt ihr das?
Aber ich schweife schon wieder ab! 
Regel Nummer Eins: Zieh dir was lockeres an.. etwas, was dir nicht im Popo kneift! 
Meine Shorts sind von Primark – für 6€ meine absoluten Sommerfavoriten!
Regel Nummer Zwei: Bereite dich auf das Wetter vor – heißt: Wetterbericht schauen und abwägen, ob nicht doch noch ein Pullover ins Handgepäck marschieren soll.
Regel Nummer Drei: Schuhauswahl! Mich friert es um ehrlich zu sein immer sehr in Ballerinas. Und auch meine Mom empfand es an ihren Füßchen teilweise als etwas zu kühl. Sneakers und Socken lege ich euch hierbei besonders ans Herz. Schließlich passen die luftigen Schühchen notfalls noch ins Handgepäck. Und falls ihr eure Schuhe auf dem Flug ausziehen wollt, sterben eure Nachbarn wenigstens auch nicht am atemberaubenden Duft, der ihnen entgegen fliegen könnte 🙂
Regel Nummer Vier: Wenn ihr wie ich unter Flugangst leidet, nehmt euch immer etwas mit,was euch eine gewisse Sicherheit bietet. Kuschelkissen – und Tier sind hierbei überhaupt nicht peinlich! 🙂
Regel Nummer Fünf: Zum Glück dient mir mein kuschel – wuschel Schal nicht nur in Angstsituationen, sondern auch im Kältefall. Ich finde, dass es besonders am Fensterplatz immer etwas zieht. Deswegen: Immer etwas einpacken was euch vorm krank werden schützt! (Meistens gibt es auch in Fluggesellschaften wie Air Berlin und Lufthansa Decken und Kissen zum ausleihen!)
Regel Nummer Sechs: Muuusik, Bücher, Kamera und Kaugummis! Diese vier Dinge sind meine absoluten must-haves im Handgepäck. Mehr fand bisher auch nicht in meinem mini Rucksack platz. Bevor ich abreise, lade ich mir meistens noch die neuesten Charts herunter und vor allem Musik, die mich etwas von den bizarren Flugzeuggeräuschen ablenkt. (Ich kann dieses merkwürdige Bling- Bling Geräusch immer noch nicht ganz nachvollziehen! Wofür ist das?) Wer einen Fensterplatz ergattern kann, sollte die unfassbar schönen Luftaufnahmen nicht missen. Dafür war meine Canon Legria Mini perfekt geeignet. Leicht, handlich, klein und super Aufnahmen! Meine Spiegelreflex nutze ich zwar nie im Flugzeug, aber aus Angst, dass mein Koffer nicht zu mir zurückfindet, quetsche ich sie immer mit in meine Tasche.
Ich hoffe ich konnte euch mit diesen Regeln ein wenig auf euren nächsten Flug vorbereiten oder zumindest etwas unterhalten! Demnächst werde ich mir einen neuen Laptop plus Videoschnittprogramm zulegen und dann könnt ihr euch auch bald von meinen Eindrücken verzaubern und inspirieren lassen 🙂  Bis dahin, eure Lisa. 

Und nun meine Frage an euch: Habt ihr Tipps für den nächsten Flug, was man noch beachten sollte?Unnnnd vor allem, was zieht ihr an?

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W A N D E R L U S T. Ein Begriff, der mir nicht mehr aus dem Kopf gehen will. In den Flieger steigen und etwas neues, einzigartiges entdecken. Das ist es, was ich mein Leben lang machen möchte. Und wie bereits angekündigt, kommt heute nun mein allererster Post zum Thema Reisen online. Worum es genau geht? Alanya! Und glaubt mir wenn ich euch sage, dass es garantiert nicht langweilig werden wird! 🙂

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Anreise – Neuer Horrortrip?


Am Sonntag den 19.07. ging es für mich bereits sechs Uhr Morgens in Richtung Flughafen. Meine kleinen, roten Äuglein versuchte ich mühevoll aufzuhalten. Ganze zwei Stunden hatte ich mich in meine weichen Kissen gekuschelt und meinen Brustkorb langsam auf und ab bewegt. Bis drei Uhr, war ich mit packen und dem Gedanken beschäftigt, ob unser Flug diesmal gut verlaufen würde. Nach meinen Erfahrungen des letzten Jahres, war ich nicht mehr ganz so positiv gestimmt in einen Flieger zu steigen und abzuheben.Wir hatten auf allen vier Flügen heftige Turbulenzen, woraufhin ich mir schwor, nie wieder diese Art von Verkehrsmittel zu betreten. Aber nun gut, wer etwas erleben möchte, muss die Zähne zusammenbeißen, so meine Mom. (Und sie hat damit natürlich vollkommen Recht!)

Mein Herz raste, als ich die mir noch unbekannte Fluggesellschaft erreichte. Vorab, hatte ich mich im Internet erkundigt, was andere darüber schrieben und ich stieß ununterbrochen auf abwertende Kritiken. Schlechter Service, schlechte Flugausstattung, UNSICHER! Als am Check-In dann auch noch die Durchsage kam, dass der Flug um eine Stunde verschoben werden müsste, auf Grund von technischen Problemen, war meine Angst nicht mehr zu halten und Tränen kullerten mehr oder weniger unfreiwillig über meine Wangen.

Glücklicherweise verliefen sowohl Hin – als auch Rückflug tadellos. Unser Essen erwies sich als einfach aber genießbar und selbst die „gelangweilten“ Stewardessen, wie es im Netz immer hieß, waren freundlich, zuvorkommend und bemüht eine klare, deutliche Ansage zu leisten. Gut, eine saß mir mit einer Kotztüte fest umschlungen gegenüber und Gedanken machten sich breit, ob sie denn auch wirklich nicht die Tüte verfehlen würde. Aber vielleicht war es auch einfach nicht ihr Tag. Haha. Ansonsten kann ich euch Atlasjet für Kurzstreckenflüge wirklich empfehlen. Billig und sicher!

Gegen 18 Uhr öffneten sich uns die gläsernen Tore der Eingangshalle. Mit knurrendem Magen wurden wir vom überaus freundlichem Personal empfangen und ins Zimmer begleitet, welches mich wirklich positiv überraschte, da es tausendmal besser aussah, als im Internet. Schnell wurde allerdings klar, hier geht man nirgends an Trinkgeld vorbei! Typisch Türkisch, forderten sie dich fast schon auf, immer und überall Trinkgeld zu hinterlassen. Egal für welchen Service, sei es für die Putzfrauen, die Küche, den Busfahrer und selbst für die Rezeption, falls sie dir eine kleine Auskunft gewährt hatte. Es war der reine Wahnsinn! Und ich fühlte mich bereits am ersten Tag leicht verarscht.

Das erste Abenteuer!


Ausgeschlafen und wohlgenährt warteten wir am folgenden Morgen auf unseren Reiseleiter, welcher uns die landestypischen Traditionen, Regeln und einige Ausflugsziele näherbringen wollte. Wir planten mit ihm die gesamte Woche von einer Jeep Safari bis hin zum ersten Hamambesuch. Anschließend zogen wir uns an den Strand zurück und verabredeten uns mit unseren neu gewonnenen Freunden, für eine Wanderung auf die 5km entfernte Burg. Gut, ähm.. Wir wanderten nur bergab. Bei 42 Grad im Schatten kam uns die 100m entfernte Bushaltestelle etwas gelegen haha ☺Und ich kann euch versichern, es ist ein wahres Erlebnis mindestens einmal mit einem türkischen Busfahrer zu fahren! Die kennen dort keine Stoppschilder, keine „wirklichen“ Haltestellen (wenn der Bus voll ist, hält er nicht an), keine Knöpfe um dem Fahrer zu signalisieren, dass man aussteigen möchte (hier gilt einzig und allein: melde dich wie in der Schule oder ich lass dich nicht raus!)  und um den Bus auch mal zu lüften, fährt man um die steilen Kurven und engen Straßen auch gern mal mit offener Tür (ja ja diese Türken)

Jeep Safari – unterschreibt, dass ihr während der Fahrt nicht aufstehen werdet. Los, aufstehen!

Es war die wohl beste Sache, die wir in Alanya hatten unternehmen können. Anfangs bereitete uns allerdings die Planung des Reiseleiters heftige Kopfschmerzen und erste Zweifel kamen auf, ob hier denn wirklich auch alles nach Plan laufen würde (Abzocke wird in der Türkei nicht gerade klein geschrieben). Ich hatte ein wirklich mulmiges Bauchgefühl, da uns nach einer halben Stunde immer noch keiner abholte und auch niemand ans Telefon ging. Schließlich fanden wir mit Hilfe des Personals heraus, dass unsere Ausflüge vertauscht wurden und wir statt des Hallo Türkei Rundtrips, erst einmal die Jeep Safari in Angriff nehmen würden.

Zwei Stunden später traf nun auch unser Jeepfahrer pünktlich am Hotel ein und die Tour konnte beginnen. Wer denkt, dass diese Jeep Safari nur etwas für jüngere Leute ist, täuscht sich gewaltig! In unserem Jeep saß eine ältere Dame, welche die ganze Fahrt über hinweg für Stimmung sorgte! Wir entdeckten die engen, steilen Straßen des Taurusgebirges und wurden von starken Bässen begleitet.
Davor bekamen wir noch eine Einweisung und ein Dokument, welches wir unterzeichnen sollten. In diesem stand ausdrücklich, dass man während der Fahrt nicht aufstehen sollte. Aber gute fünf Minuten später, wendete sich das Blatt. (wer hätte das gedacht haha)

Bei unserem ersten Halt wurden wir aufgefordert, die gereichten Benzinkanister mit Wasser zu füllen. Anfänglich begriffen wir nicht ganz, wohin uns diese Aktion führen sollte, doch als jedem einzelnen von uns Wasserpistolen in die Hand gedrückt wurden, verstanden wir allmählich. Unter allen 15 Wagen fand eine gewaltige Wasserschlacht statt – diese kam uns nur zu Recht, da in dem Gebirge an die 48 Grad herrschten.

Wir hielten noch an einem kleinen Häuschen, in welchem uns frisches Yufka gereicht wurde (brüchiger, dünner Teig – in Deutschland oft für Dürüm verwendet). In Kombination mit gewürzten Kartoffeln traf es zwar nicht ganz so meinen Geschmack, aber eine Erfahrung war es allemal wert ☺ 
Auf den folgenden Bildern seht ihr die Einrichtung des kleinen Gasthauses und die liebe Omi, die uns diese typisch, türkische Spezialität gezaubert hat.

Damit der Beitrag nicht allzu lang wird, dürft ihr auf den nächsten Teil gespannt sein. Was meinem Leben eine 180 Grad Drehung verpasst hat und welcher der wohl schönste Ort für mich in der Türkei war, lest ihr im nächsten Artikel 🙂 Falls es euch gefallen hat, würde ich mich sehr über ein Däumchen auf Facebook freuen und ein kleines Feedback von euch!
Alles Liebe, Lisa.

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“The world is a book and those who do not travel read only one page.”

(Wen mein unendlich langer, einsamer Dialog langweilt sollte ganz schnell nach unten scrollen!)

Müde klappe ich meinen Laptop auf, logge mich in gefühlt tausende Netzwerke ein und überprüfe die neusten Nachrichten. Eigentlich habe ich nun wirklich keine Zeit für eine Episode meiner derzeitigen Lieblingsserie „Weeds“, doch mein Augenmerk will einfach nicht vom Favoritensternchen weichen, 20 Minuten abschalten? Viel zu verlockend! Theoretisch sollte ich an meinem Französischvortrag sitzen, theoretisch müsste ich auch noch etwas für Geschichte lernen und wenn man so will, könnte ich meiner Mom auch einen Gefallen tuen und das Geschirr abwaschen. Ach und was ist mit ein wenig Fitness, würde auch nicht schaden. Aber stattdessen verweile ich in meinem Bett. Ich bin einfach faul geworden, schlichtweg faul. Aber bei einer Sache fasse ich mir immer wieder an den Kopf und reime mir die schönsten Dinge zusammen. Meine Zukunft. 

Ein bisschen Neid kitzelt mir schon unter der Nase, wenn ich mir vor Augen führe, dass all meine Freunde nun bald ihren Abschluss in der Tasche haben. Während ich noch mehr oder wenig fleißig in der Schule versuche aufzupassen, vergnügen sie sich bereits alle mit Tiger, Weihnachtsmann und Hawaiikostümen auf dem Schulhof. Lachen getreu dem Ziel, es endlich geschafft zu haben, entgegen. Okay zugegeben, eigentlich war ich bislang mit meiner Entscheidung, die Schule zu wechseln um mein Wissen in Recht – und BWL voranzutreiben, ganz glücklich. Aber jetzt kommt langsam die Zeit, in der ich einfach keine Lust mehr habe auf dieses ständig, eintönige lernen.

Ich will endlich raus! Raus aus dem kahlen, kühlen Deutschland und endlich die Welt erkunden! Es gibt so viele Kulturen zu entdecken und Plätze zu besuchen, das verlangt einfach Zeit! Viele meiner Freunde verabschiede ich im kommenden Sommer. Sie fliegen ins Ausland, ziehen in andere Städte und lassen Neues auf sich zukommen. Und ich.. warte noch ein Jahr. Allerdings möchte ich natürlich auch nicht nur nörgeln! Denn in diesem Jahr, habe ich noch zahlreiche Möglichkeiten um mein Konto ordentlich aufzufüllen, damit ich dann meinen Plan sofort in die Tat umsetzen kann.
                                                                                                        R E I S E N!

In den kommenden Monaten wird sich mein Blog immer mehr zu einem klitzekleinen Travel Journey verwandeln. ( Vielleicht wird es auch etwas ausarten.. haha) Ich werde euch mitnehmen und euch die schönsten Orte, Restaurants und Landschaften zeigen, um euch vor allem auch ein wenig Inspiration zu liefern 🙂 Ich finde einfach, dass das Reisen etwas Besonderes ist und sich niemand davon abhalten lassen sollte. Wir leben in einer offenen Gesellschaft, die uns darin zum Glück auch nicht (mehr) einschränkt! Keine bessere Möglichkeit gibt es, seinen Horizont zu erweitern. Klar, wir können viel lesen und auch unserer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, es allerdings wirklich zu erleben ist doch sicherlich viel spannender, oder? Meiner Meinung nach, sollte jeder anfangen sein Geld in Erfahrungen zu investieren, als in irgendwelche Luxusgegenstände. Denn was hat im Leben mehr Wert, die neuste X Box oder der nächste Flug ins Ungewisse?

Wenn ihr mich also begleiten wollt, würde ich mich unheimlich darüber freuen! Ich teile gern meine Erfahrungen mit euch und bin auch gespannt, was ihr daraus macht! Vor 3 Wochen befand ich mich in Schottland (Bilder und Artikel folgen noch, wenn ihr wollt?!) und in 2 Monaten geht es für mich nach Alanya, gefolgt von Alcudia. Und wenn alles klappt, brause ich im Oktober zusammen mit einem Freund und seinem Auto um Australien! (Ja, ja das wird in einer Katastrophe enden, 22 h fliegen oh mein Gott! Und ist jemanden aufgefallen, dass all meine Ziele mit A anfangen? Haha, witzig.)

!! Falls ihr Tipps, Tricks und Anregungen für mich habt, lasst diese mir doch in einem Kommentar oder Mail an (athousandmiles@web.de) da. Ich bin schon gespannt! Und jetzt erzählt mir, wohin verschlägt es euch als nächstes? 

It is not in the stars to hold
                                    our destiny but in ourselves.

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Was du sagst, ist nicht das, was gehört wird!
Du bist für das verantwortlich, was du hörst!

Gestern saß ich in einer sehr anregenden Vorlesung. Eigentlich sollte es in Richtung Marketing gehen, meine Auffassung von dem was erzählt wurde, war aber irgendwie eine ganz andere. Der Dozent warf uns einen ganzen Batzen von Fragen und Feststellungen entgegen. Die, meiner Meinung nach interessantesten, haben ich euch hier aufgelistet und mich damit auseinandergesetzt. Es sind Zusammenhänge, um die man sich normalerweise eher keine allzu großen Gedanken macht. Dinge, die aber wirklich wichtig sind um einen gesunden Charakter aufbauen zu können. Ich habe dieses Thema in zwei Teile aufgespalten, damit ihr nicht so viel auf einmal zu lesen habt haha 🙂
 Die Stille Post funktioniert auch in der heutigen Zeit unfassbar gut!
Mit dem Schreiben ist das ja ganz einfach. Tippen. Klicken. Und schon ist unsere Nachricht versendet. Der Empfänger verarbeitet diese und gibt darauf seine Meinung bzw. Antwort kund. 
Möchte er sich allerdings mit anderen über deine Nachricht unterhalten, entsteht schneller als gedacht die allzu bekannte „Stille Post“. Klar, jeder weiß jetzt, was er sich darunter vorstellen muss. Von Gespräch zu Gespräch werden die Informationen im Mund herumgedreht und irgendwem, landet es dann immer im falschen Hals.
 Ich lebe beispielsweise  in einer Stadt, in welcher dieses Prinzip sehr weit verbreitet ist. Hören. Verstehen. Weitergeben. Dabei wird leider nur zu oft verdreht, was eigentlich gesagt wurde. So entstehen Gerüchte, Auseinandersetzungen und ein daraus resultierender schlechter Ruf. Ohja glaubt mir, wenn ich euch sage, dass Dresden auch gern mit „Gossip Girl“ verglichen wird. (Eine Anmerkung: Wir hatten sogar schon eine derartige Website wie es an der Upper East-Side üblich war..) Krank.
Ich hatte auch schon damit zu kämpfen, meine Persönlichkeit zu verteidigen. Häufig gelangen Mails an mich, die ich nicht nachvollziehen konnte, da ich mich an keine dieser Anschuldigungen erinnerte. Hier gilt also sehr, sehr dringend: Klappe halten – oder überdenke noch einmal, was du zu sagen hast. Ach ne vergiss es, halt einfach nur die Klappe! (Oder such dir schleunigst ehrliche Freunde, die sich nicht als Tratschtanten entpuppen.)

Vorurteile über Vorurteile. Lern daraus!

Im Prinzip ist es eine Ermahnung an den vorhergehenden Schwarzdruck. Schließlich sind wir es, die sich davon überzeugen müssen, wie die Menschen über die schlecht geredet wird, wirklich sind. Ich bin jemand, der das auch strickt einhält. Wird über „die Neue“ hergezogen und nach meiner Meinung gefragt, enthalte ich mich solange ich sie selbst nicht besser kennengelernt und mir ein eigenes Bild von ihr gemacht habe. Dies lege ich euch allen auch sehr ans Herz. Bitte, urteilt nicht allzu früh über Mitmenschen, die ihr überhaupt noch nicht einschätzen könnt. Vielleicht sind sie ja viel netter als ihr denkt!
Ich weiß auch, dass es nun mal in der menschlichen Natur liegt, seine „Konkurrenten“ auszuchecken, aber man sollte dabei trotzdem immer fair bleiben. Glaubt mir, ich war früher nicht besser. Aber aus den jahrelangen Erfahrungen in dieser Stadt habe ich dazugelernt, mich entwickelt und lasse die Leute stehen, die mich nicht besser kennenlernen möchten. Einfach, weil ich Freunde mit einem gesunden Menschenverstand um mich herum haben möchte. Da reichen mir auch eine handvoll, aber dafür loyale.
Wie siehts bei euch aus? Ist die Anzahl von Lästerschwestern genauso hoch wie bei mir oder hält es sich in Grenzen? Und wie fandet ihr diesen Beitrag? 
Alles Liebe , eure Lisa 🙂
P.S: Entschuldigt, dass die Posts immer so selten sind. Aber es soll ja auch nicht das Gleiche wie auf meinem Hauptblog sein und dafür brauche ich Zeit. Zum Denken und Fotografieren! 

Ja ich gestehe, die Bilder haben wir ganz ungeniert im Ikea aufgenommen. (Daraufhin wurden wir sogar angesprochen, ob wir für den neuen Katalog fotografieren haha :-D)
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 – Vorab! Ihr solltet unbedingt mal auf meiner „About the Author“ Seite vorbeischauen, 10 unnütze Fakten über mich erwarten euch – vielleicht findet ihr sie ja doch ganz interessant haha –


Wir schreiben den 20. November, einen ziemlich verregneten und tristen Tag. Eingeladen wurde ich heute zu einem Bloggerevent – dem Opening von Primark. Ihr fragt euch jetzt sicher – was zur Hölle hat das mit dem Titel zu tun? Ja das erkläre ich euch, ganz einfach.

Als ich ankam, standen 8 junge, bezaubernde Frauen neben mir. In der einen Hand den Goodie Beutel und in der anderen ein Gläschen Sekt. Sie unterhielten sich eifrig, über Mode, Leckereien und das anstehende Event. Ich stand still daneben und hörte ihnen gebannt zu. So wirklich zu fragen, woher sie kamen und wie sie denn hießen, getraute ich mir nicht. Ich bin doch erst am Anfang, mein Blog ist nicht sehr bekannt und irgendwie war das alles etwas unangenehm. Trotzdem – ich bin stolz darauf, was ich mir bisher aufgebaut habe, auch wenn es seine Zeit gedauert hat und noch dauern wird, bis vielleicht noch mehr Personen auf mich aufmerksam werden. Nur was regt mich nun auf? Deren charmantes Lächeln, all ihre perfekt abgestimmten Kleidchen oder doch eher die Tatsache, dass sie mehr erreicht hatten, als ich jemals würde?

 Alte Bilder für meinen anderen Blog – 2012

Nein natürlich nicht!

Was mich tatsächlich aufregt, ist der Fotograf der auf mich zukam um mich für das Stadtmagazin zu fotografieren. Anschließend stellte er noch einige Fragen:

„Was hat dich hier her geführt? Magst du Primark?“ – „Ja, ich mag diesen Store sehr, er passt in jedes Budget eines Schülers. Hergekommen bin ich durch das Bloggerevent“
„Ach ja.. ihr seid ja alle „Blogger“ – mach bitte deinen Gästeausweis ab, den möchte ich nicht auf dem Bild haben“..

Wie unglaublich genervt und zugleich ironisch er diesen Satz von sich gegeben hat, das versetze mich wirklich in Rage. So lange man keine ein – zweitausend Leser hat, ist man denen völlig gleichgültig. Natürlich ist es nicht mein Ziel, tausende Pressemitglieder auf mich aufmerksam zu machen. Aber schon allein die Tatsache, wie herablassend einen die Leute behandeln, wenn sie hören wie „winzig“ du doch eigentlich bist, ist unter aller Würde. Wäre ich bereits in einigen Zeitschriften erschienen, hätte er mich nicht mehr aus den Augen gelassen. Schade, dass uns also nur unsere Leserzahl ausmacht. Wirklich traurig.

Bloggen tue ich um andere glücklich zu machen, zu inspirieren oder auch einfach weil es mir Spaß macht! Ich liebe es, dass man dadurch die Chance hat, Menschen aus ganz anderen Regionen kennenzulernen. Ich weiß, dass es mittlerweile Unmengen an Blogs gibt. Doch jeder einzelne ist für sich etwas Besonderes und daran solltet ihr immer denken. Wir arbeiten alle hart daran, unseren Blog nach unseren Ideen einzurichten. Stehen bei eisiger Kälte vor der Kamera, nur um unseren Lesern das bestmögliche Ergebnis abzuliefern. Es ist nicht einfach eine Website zu führen, denn zeitaufwendig ist es alle Mal. Lasst euch nicht unterkriegen, verzweifelt nicht an bloßen Worten die euch geschmacklos entgegen geworfen werden. Solange ihr Freude für euer Projekt aufbringen könnt, bleibt dran! Und schließlich wisst ihr, was ihr dafür tut 🙂


Und letztendlich habe ich doch den Mut aufbringen und die anderen anquatschen können! hehe

Verliert niemals den Spaß dabei!


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